Die Mühle – Elisabeth Herrmann

 

Die Mühle | von Elisabeth Herrmann | Verlag: cbt | erschienen am: 29.08.2016 | e-book | 308 Seiten | 9,99€ (D)

Klappentext….

The Court – das waren die Coolen. Die Unerreichbaren. Die Helden von Lanas Schulzeit. Wie kann es sein, dass ausgerechnet Lana an eine Einladung zu einem Kurztrip mit der Überflieger-Clique kommt? Jahre, nachdem sie alle ihre alte Schule verlassen haben?

Die Kings und Queens der coolen Clique sind zwar wenig begeistert, als Lana statt ihres siebten Mitglieds bei ihrem Treffen auftaucht. Aber dann überschlagen sich die Ereignisse. Der Trip führt die Clique in eine alte abgelegene Mühle, umgeben von Wildnis. Alles hier scheint für sie vorbereitet zu sein. Nur wer hat eigentlich die Einladungen verschickt? Wer begrüßt sie mit schriftlichen Botschaften, hat seltsame Spiele für sie organisiert? Als der erste der Freunde verschwindet, bricht Panik in der Gruppe aus …

Autor….

Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Sie machte Abitur auf dem Frankfurter Abendgymnasium und arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman „Das Kindermädchen“ ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: die Reihe um den Berliner Anwalt Vernau sehr erfolgreich mit Jan Josef Liefers vom ZDF. Elisabeth Herrmann erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis 2012. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin.

Meine Meinung…..

Lana bekommt eine Einladung zu einem Treffen der Clique ihrer früheren Schule. Wie sich herauskristallisierte ist die Einladung ein Trip in die Wildnis. Dort wird ihnen der Rückweg abgeschnitten und sie suchen in einer Mühle Schutz. Nach dem Verschwinden eines der Freunde, fragen sie sich wer denn der Gastgeber sei. Lana versucht den Grund des Treffens herauszufinden was aber bei ihren schweigsamen Komparsen sich als Schwierigkeit herausstellt….

Nach dem Klappentext habe ich ein etwas anderes Verhältnis zwischen Lana und „The Court“ erwartet und auch wie sie die Einladung bekam habe ich mir anders vorgestellt. Ich kam aber damit schnell klar, obwohl es etwas kompliziert war. An manchen Textstellen war die Erzählperspektive, etwas komisch, da Lana das Buch in der „Zukunft“ schreibt und so manchmal am Ende des Kapitels noch gegenwärtige Gedanken dazu gibt. Am Anfang hat mich das rausgebracht, aber trotzdem habe ich nicht den Faden verloren. Wie das so mit Kritikpunkten ist, ist der Abschnitt größer obwohl sie nur einen kleinen Teil des Buches ausmachen und sie sich später dann auch ins Gute wenden. Deswegen muss ich hier sagen, dass euch das nicht abschrecken sollte das Buch zu lesen, da es sooo gut war! Ich konnte mich sehr gut in Lana rein versetzen und hab mit ihr die Angst und Schmerzen gespürt. Die anderen Charaktere wurden auch sehr gut beschrieben. Lana empfand sie früher wie „Götter“ und im Laufe des Buches lernt sie auch die anderen Seiten der Freunde kennen und das der Schein manchmal trügt. Außerdem wurde die Mühle sehr gut beschrieben was das ganze noch realer machte. Es war bis zum Ende spannend und ich konnte nicht meine Finger davon lassen.

Fazit…

Das Buch war sehr spannend, die Personen und die Mühle wurde sehr gut beschrieben. Eigentlich war das Buch außer den Anfangsschwierigkeiten für mich perfekt deswegen gebe ich 4 Rosen.

Keine Kommentare

Kommentieren

*