Das Haus der Seidenblüten – Liz Trenow

Das Haus der Seidenblüten | von Liz Trenow | Verlag: Blanvalet | erschienen am: 19.03.2018 | Übersetzt von: Andrea Brandl | Taschenbuch, Broschur | 448 Seiten | 9,99 € (D)

Klappentext….

England 1760. Das Leben der jungen Anna Butterfield ändert sich grundlegend, als sie vom idyllischen Suffolk zur Familie ihres Onkels nach London zieht. Kurz nach ihrer Ankunft begegnet sie dem französischen Seidenweber Henri und wird hineingezogen in die faszinierende Welt des Seidenhandels. Henri arbeitet an seinem Meisterstück, während Anna sich danach sehnt, Künstlerin zu werden, anstatt einen reichen Anwalt zu heiraten wie von ihrer Familie gewünscht. Henri erkennt, dass Annas Blütenzeichnungen ihnen beiden die Chance auf Unabhängigkeit schenken könnten. Doch sein Leben als Einwanderer wird täglich gefährlicher, bis die dramatischen Zeiten ihn und Anna für immer auseinanderzureißen drohen.

Autor….

Liz Trenow wuchs in der Nähe einer Seidenspinnerei auf, die auch heute noch in Betrieb ist und sie zu ihrem ersten Roman »Das Kastanienhaus« inspirierte. Obwohl ihre Vorfahren seit über dreihundert Jahren im Seidengeschäft tätig sind, entschied Liz Trenow sich für einen anderen Beruf. Sie arbeitete viele Jahre als Journalistin für nationale und internationale Zeitungen sowie für den Hörfunk und das Fernsehen, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete.

Meine Meinung…..

Die Geschichte spielt im 18 Jahrhundert in London ab. Anna Butterfield zieht vom Lande in die Stadt um dort in die Gesellschaft eingebracht zu werden. Doch Anna ist viel mehr fasziniert von dem Seidenweber Henri, der so gar nicht die Vorstellung ihrer Familie entspricht. Die Einwanderer haben es nicht leicht in England und dadurch das Henri in franzose ist, gerät er in Gefahr.

Man wird sehr schön in die Geschichte eingeführt und in das damalige Zeitalter. Politik war was anderes und auch das Leben in der damalige Zeit. Im Mittelpunkt stand aber Annas Leben, wie sie in die Gesellschaft eingeführt wird. Auch konnte man von Henris Seite mehr erfahren da die Kapitel untergliedert waren aus der Sicht von Henri und Anna.

Doch man muss schon sagen das, das Buch eine reine Liebesgeschichte ist. Für mich war das am Anfang sehr langatmig und am Ende hat sich das zum Glück geändert.

Anna war mir sympathisch. Sie war zurückhaltend und schüchtern und weiß trotzdem was sie will. Nach und nach blüht sie auf und setzt sich durch. Manchmal konnte ich ihre Entscheidung nicht nachvollziehen und die Liebe zwischen Henri bringt sie dadurch auch in Gefahr.

Fazit…

Ich habe die Geschichte gerne gelesen doch ich finde sie einfach zu langatmig trotzdem hat die Autorin ein angenehmen Schreibstil und auch leicht zu lesen. Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive gelesen und die Autorin hat es trotz allem geschafft, die Charakter so lebendig zu beschreiben.

 

Vielen Dank an den blanvalet Verlag für die Bereitstellung des *Rezensionsexemplar.

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